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Ericsson will den Netzwerkausrüster Redback übernehmen

Ericsson will die Aktien-Mehrheit am Netzwerkausrüster Redback Networks [1] übernehmen, gab das schwedische Unternehmen bekannt [2]. Laut der Übernahmevereinbarung zwischen beiden Unternehmen soll der schwedische Telekommunikationshersteller rund 1,9 Milliarden US-Dollar dafür zahlen, was einem Preis von 25 US-Dollar pro Redback-Aktie entspricht.

Die US-Firma Redback wurde 1996 gegründet, hat ihren Sitz in San Jose und ist seit 1998 an der NASDAQ [3] notiert. Das Unternehmen hat 800 Angestellte und arbeitet nach eigener Aussage für 700 Netzbetreiber in rund 80 Ländern. Laut einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Dell'Oro steht [4] das Unternehmen nach Verkaufszahlen hinter Cisco, Alcatel und Juniper auf Platz 4 der wichtigsten Hersteller für so genannte Edge-Router [5]. Nach eigenen Aussagen seien die Verkaufszahlen im Jahr 2005 um 33 Prozent und in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 87 Prozent angestiegen. Ericsson will mit der Übernahme insbesondere bei der Entwicklung von Netzwerken der nächsten Generation punkten, die Video, Telefonie und mobile Dienste über die Internet-Infrastruktur anbieten sollen.

Nach Abschluss der Übernahme wird Redback zu einer Tochtergesellschaft von Ericsson – Verwaltung und Produktion von Redback in San Jose will Ericsson beibehalten. Laut Ericsson soll der Übernahmeprozesses bis Ende Februar 2007 beendet sein, allerdings müssen die Redback-Aktionäre und die Reguliersbehörden der Übernahme noch zustimmen. (rek [6])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-128495

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.redback.com
[2] http://www.ericsson.com/ericsson/press/releases/20061220-1094314.shtml
[3] http://www.heise.de/glossar/entry/National-Association-of-Securities-Dealers-for-Automated-Quotation-395520.html
[4] https://www.heise.de/meldung/Studie-VoIP-und-IPTV-treiben-Router-Verkaeufe-an-122028.html
[5] http://www.heise.de/glossar/entry/Router-399395.html
[6] mailto:rek@ct.de