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Erste 32-Zoll-Fernseher mit HD-Auflösung

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LCD-Fernseher in voller HD-Auflösung mit 1920 × 1080 Pixel gab es bislang nur bei größeren Geräten mit Bildschirmdiagonalen von 94 Zentimetern entsprechend 37 Zoll. Nun kommen gleich mehrere Hersteller mit HD-Fernsehern im sehr gängigen 32-Zoll-Format mit 81 Zentimetern Diagonale heraus. Vorreiter war Sharp mit dem LC-32 X20E, der bereits seit einigen Wochen verfügbar ist. Toshiba und Philips wollen ihre neuen Serien im März einführen, zu denen jeweils 32-Zoll-HD-Geräte zählen. Toshiba stellt das Modell 32XV500 vor, das zudem mit 24p-Technik ausgestattet sein soll. Auch Samsung hat gerade seine neue Serie 6 angekündigt, die ab 32 Zoll mit HD-Panels ausgestattet und im April in den Handel kommen soll.

Bislang boten 32-Zoll-Fernseher nur eine WXGA-Auflösung mit 1366 × 768 Bildpunkten. Für ein scharfes Bild reicht diese Auflösung sicherlich aus. Bei einem normalen Betrachtungsabstand von zwei Metern oder mehr dürfte eine höhere Auflösung zu keinem Schärfegewinn führen. Jedoch mag die WXGA-Auflösung gar nicht richtig in die Fernsehlandschaft passen. Egal mit welchem Videosignal der Fernseher gespeist wird, ob mit PAL-, 720p- oder HD-Material, die Elektronik muss jedes Signal auf die Display-Auflösung umrechnen. Das ist stets mit gewissen Qualitätseinbußen verbunden. Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll, auch kleinere Bildschirme mit der hohen HD-Auflösung auszustatten. Auch können die Fernseher bei eingespeisten HD-Signalen auf den Overscan verzichten, der das Bild rundum beschneidet und bei WXGA-Geräten immer noch zum Standard gehört. Schließlich lässt sich die hohe Auflösung auch im PC-Betrieb vorteilhaft nutzen, da der Bildschirm dann etwa beim Surfen im Wohnzimmer oder bei der Diaschau mehr Inhalt anzeigen kann. (pen)