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Erste Alpha-Version von Firefox für Mobilgeräte

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Mozilla.org hat die erste Testversion der mobilen Variante des Firefox-Browsers zum Download bereitgestellt. Mit dem öffentlichen Auftritt der Software mit dem Codenamen Fennec (der Fennek oder Wüstenfuchs ist der kleinste Wildhund) wollen die Entwickler eine breitere Rückmeldung über die Bedienoberfläche sowie Meinungen von Webseiten-Entwicklern einholen. Darüber hinaus sollen weitere Teams ins Boot geholt werden, etwa für zusätzliche Sprachversionen.

Bislang hat sich die Entwicklung hauptsächlich auf die Bedienoberfläche konzentriert, etwa um berührungsempfindliche Bildschirme oder für Mobilgeräte spezifische Funktionen zu unterstützen. Wie Safari auf dem iPhone erkennt der Browser Telefonnummern auf einer Webseite und kann sie durch Antippen anrufen. Die Bedienelemente blenden sich ebenso aus, um den Platz für die Webseite zu maximieren, und ein Popup-Blocker ist ebenfalls integriert. Anders als der mobile Safari kann Fennec vorhandene Ortsinformationen via JavaScript auslesen und so ortsabhängige Webseiten realisieren.

Weitere Alpha-Versionen mit Schwerpunkt auf Geschwindigkeit sollen folgen und beispielsweise den JavaScript-Compiler TraceMonkey sowie spekulatives Parsen von Web-Seiten nachrüsten.

Derzeit läuft Fennek erst auf Mobilgeräten mit OS2008 ("Maemo"), etwa Nokias Internet-Handheld N810. Wer solch ein Gerät nicht besitzt, kann Fennek auch in einer Version für Mac OS X, Windows oder Linux herunterladen.

Siehe dazu auch:

  • Fennec im heise Software-Verzeichnis

(adb)