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Erste Alpha der Installationsmedien von Debian 8

Die erste Alpha der Installationsmedien von Debian 8 (Jessie) richtet Standardmäßig den Xfce-Desktop ein. Das Nachladen von Firmware klappt bei der Vorabversion nicht.

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Das Debian Installer Team hat eine erste Alpha von Debian 8 (Jessie) freigegeben. Die Standardimages zum Test der Jessie-Installation richten standardmäßig Xfce als Desktop-Oberfläche ein. Es ist derzeit aber noch ungewiss, ob das auch beim fertigen Debian 8 der Fall sein wird, denn über den Standard-Desktop wollen die Entwickler im August ein weiteres Mal diskutieren. Nötigenfalls wird die dann getroffene Entscheidung noch einmal überdacht, was möglich ist, weil die Hauptentwicklungsphase erst am 5. November endet; auf diesen "Freeze" folgt eine typischerweise mehrmonatige Stabilisierungsphase, bevor die Distribution schließlich freigegeben wird.

Einige der mit der Alpha eingeführten Eigenschaften dürften sich aber wohl nicht mehr ändern. So gibt es keine Alpha-Version für Itanium (IA64), weil das Debian-Projekt diese Prozessor-Architektur künftig nicht mehr untersützt. Zudem wird die Ausführung für IBMs s390 durch die s390x-Variante ersetzt.

Die AMD64-Ausführung der ersten Jessie-Alpha füllt drei DVDs und nutzt einen Kernel, der auf Linux 3.13 basiert. Unter den bekannten Problemen ist ein Bug, durch den sich fehlende Firmware-Dateien nicht nachladen lassen. (thl)