Erste Beta von Opensuse 11.1 freigegeben [Update]

Die Vorabversion gibt einen Ausblick auf das für Mitte Dezember geplante Opensuse 11.1. Sie bringt neben KDE 4.1 und KDE 3.5.10 auch das neue Gnome 2.24 mit.

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Von
  • Alexandra Kleijn

Die Opensuse-Entwickler haben die erste Beta der Version 11.1 ihrer Linux-Distribution veröffentlicht. Das Release gibt einen Ausblick auf die für den 18. Dezember angekündigte finale Version der populären Distribution. Es steht zum Testen auf diversen Spiegelservern als DVD-Image zum Download bereit. Wie bei Opensuse üblich, gibt das Wiki Aufschluss über die ärgerlichsten der noch nicht behobenen Bugs.

Mit dabei sind der Kernel 2.6.27rc5, der Virtualsierer Xen 3.3.1 RC, GCC 4.3.2, X.org 7.4 und der Release-Kandidat der Bürosuite OpenOffice 3.0. Neben der Desktop-Umgebung KDE in den Varianten 3.5.10 und 4.1 setzt Opensuse auf das neue Gnome 2.24, das am Mittwoch erscheinen soll und dessen Code-Freeze einige Tage zurückliegt. Für 3D-Effekte in KDE 4.1 sorgt der Fenstermanager KWIN, der Compositing standardmäßig aktiviert. Die Sicherheitserweiterung SELinux haben die Entwickler parallel zur Standardlösung AppArmor aufgenommen.

[UPDATE]

Das Opensuse-Projekt hat einen Fehler in dem Treiber für Intels Netzwerkkarten des Typs e1000e entdeckt und rät ausdrücklich davon ab, die neue Opensuse-Beta auf Rechnern mit dieser Hardware einzusetzen. Der Einsatz auf Systemen mit dem Intel e1000 sei unbedenklich. (akl)