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Erste Browser schaffen Acid3-Test [Update]

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"An Acid3 dürften die Browserhersteller noch ein wenig zu knabbern haben", prognostizierte heise online, als Anfang März die dritte Auflage des Webstandard-Tests Acid veröffentlicht wurde und alle Browser mehr oder minder kläglich daran scheiterten. Gerade einmal dreieinhalb Wochen später ist die Hürde genommen – und zwar gleich von zwei Browsern.

Dass Acid3 die Entwickler von WebKit – der quelloffenen Engine, die von Konqueror abstammt und unter anderem in Apples Safari steckt – zu Höchstleistungen anspornt, zeigte sich im WebKit-Blog, das die neuen Erfolge der Nightly Builds im Kampf mit DOM Level 3 und SVG vermeldete. Außerdem fanden die WebKit-Entwickler ein paar Fehler im Test selbst, die inzwischen korrigiert sind. WebKit Build r31342 lässt nach Einschätzung der Entwickler nur noch kleine Wünsche beim Text-Rendern und bei der Animation offen.

Fast zur gleichen Zeit hörte man auch aus Norwegen eine Jubelmeldung: Opera hat nach eigenen Aussagen ebenfalls den Test bestanden. Wie bei WebKit soll es noch einige nicht näher benannte Schönheitsfehler geben. Allerdings hat Opera den fraglichen Build noch nicht öffentlich auf labs.opera.com/ freigegeben; das soll "ungefähr nächste Woche" passieren.

Das Wettrennen um den prestigeträchtigen Test zeigt auch dessen wahre Bedeutung: die Browser-Hersteller zu besserer Unterstützung von Webstandards zu motivieren. Wie lange die beiden großen Browser, Firefox und Internet Explorer, für das Bestehen von Acid3 noch brauchen werden, bleibt abzuwarten – zumindest beim Internet Explorer könnte es noch ein bisschen dauern, denn Acid3 setzt auch SVG-Unterstützung voraus, die der IE bislang komplett verweigert.

Update:

Inzwischen hat auch Opera die Vorabversion öffentlich verfügbar gemacht, die den Acid3-Test besteht. (heb)

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