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Erste Flugversuche im 3D-Etherspace

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Die Bergen Linux User Group (BLUG) konnte erstmals Ping-Datenpakete nach dem im RFC 1149 vorgeschlagenen Netzwerk-Protokoll übertragen. Die Abkürzung RFC bedeutet Request for Comment und die Internet Engineering Task Force wacht darüber, dass jeder der durchnummerierten Requests einmal als weltweit akzeptierter Standard zur reibungslosen Kommunikation beitragen kann.

Der bereits 1990 formulierte RFC 1149 beschreibt, wie sich das herkömmliche Ethernet nach der Norm IEEE 802.3 an Stelle des grundsätzlich eindimensionalen Kabels auf den dreidimensionalen Etherspace ausdehnen lässt. Als zusätzlicher Nutzen ergibt sich dabei, dass die bislang erforderliche Kollisionserkennung bei Datenpaketen durch intelligente Kollisionsvermeidung der eingesetzten Avian Carriers ersetzt werden kann.

Die norwegischen Linux-Anhänger konnten jetzt RFC 1149 mit einem auf Papier ausgedruckten IP-Datagramm implementieren und sind damit auf bestem Wege, das Verfahren als Standard zu etablieren. Die vergleichsweise bescheidenen Antwortzeiten von mehr als einer Stunde bei diesem Pilotversuch hängen vermutlich mit dem verwendeten Carrier Pigeon Internet Protocol (CPIP) und dem eingesetzten Avian Carrier, einer Brieftaube, zusammen. (hps)

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