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Erste Netbooks mit Atom N280

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Mit seiner matten Displayoberfläche hebt sich der Eee PC 1000HE von der Masse der Consumer-Notebooks ab.

(Bild: Asus)

Intel hat erstmals offiziell Details zum neuen Atom-Prozessor N280 veröffentlicht. Er unterscheidet sich lediglich durch seine Taktfrequenz von 1,66 GHz und seinen 667 MHz schnellen Frontsidebus vom N270 mit 1,6 GHz und FSB 533, der bislang in der Mehrzahl der Netbooks zum Einsatz kam. Die TDP von 2,5 Watt ist bei beiden identisch.

Die ersten in Deutschland erhältlichen Netbooks mit den N280 heißen Acer Aspire One D150 und Asus Eee PC 1000HE. Beide Hersteller rüsten ihre Geräte mit einer 160-GByte-Festplatte, 1 GByte RAM, einem Speicherkartenleser und drei USB-Schnittstellen aus. Als Betriebssystem dient Windows XP Home, die 10-Zoll-Bildschirme werden von LEDs beleuchtet und zeigen 1024 × 600 Bildpunkte. Als Chipsatz kommt wie bei bisherigen N270-Netbooks Intels 945GSE zum Einsatz, vom GN40 fehlt weiterhin jede Spur.

Acer verkauft den Aspire One D150 zurzeit ausschließlich mit einem spiegelnden Display.

(Bild: Acer)

Der Eee PC 1000HE wird standardmäßig mit einem 6-Zellen-Akku mit 8700 mAh ausgeliefert, der dem Hersteller zufolge für über neun Stunden Laufzeit sorgt. Schnelles Draft-n-WLAN und Bluetooth sind im Listenpreis von 400 Euro inklusive. Außerdem punktet der Eee PC mit einer matten Bildschirmoberfläche.

Das Aspire One D150 soll mit seinem 4400 mAh starken Akku bis zu sechs Stunden laufen, einen Akku mit 5200 mAh führt Acer auf der Zubehörliste. Die Displayoberfläche spiegelt. Die Einstiegsvariante für 380 Euro hat WLAN (IEEE 802.11b/g) an Bord, UMTS und Bluetooth kosten extra. Mit 1,33 Kilogramm ist der Aspire One D150 einen Tick leichter als der 1,45 Kilogramm schwere Eee PC 1000HE. (cwo)