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Erste Version von Nextcloud veröffentlicht

Die erste Version von Nextcloud bringt bereits erste neue Features und einen eigenen Android-Client. Die Nextcloud GmbH will Support für den OwnCloud-Fork leisten.

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Erste Version von Nextcloud veröffentlicht

Früher als geplant haben Frank Karlitschek und seine Mitstreiter die erste Version ihres OwnCloud-Forks veröffentlicht. Ursprünglich, so Karlitschek, sei die erste NextCloud-Version für Mitte Juli geplant gewesen. Eine kostenlose Android-App für Netcloud steht bereits im Play Store bereit; unter iOS, Linux, OS X und Windows muss man zunächst die alten OwnCloud-Clients weiterverwenden.

Nextcloud 9.0.5 basiert auf den Quellen der aktuellen OwnCloud-Version 9, bringt aber schon einige kleinere Neuerungen. Dazu gehören Upload Links, über die sich Dateien lediglich lediglich hoch-, aber nicht runterladen lassen, und erweiterte Logging-Möglichkeiten. Die Quelltexte findet man auf Github.

Anders als OwnCloud soll NextCloud nicht nach dem Open-Core-Modell entwickelt werden, bei dem einige Features zahlenden Unternehmenskunden vorbehalten sind. NextCloud soll komplett unter einer Open-Source-Lizenz stehen. Die neue gegründete NextCloud GmbH soll sich vollständig über Support für den OwnCloud-Fork finanzieren.

Karlitschek hat das OwnCloud-Projekt ins Leben gerufen. Er arbeitete als CTO bei OwnCloud Inc., dem amerikanischen Zweig des Unternehmens, das die OwnCloud-Entwicklung steuert und eine kostenpflichtige Enterprise-Version der Synchronisierungs-Software mit Support anbietet. Ende April hatte Karlitschek OwnCloud Inc. überraschend und offenbar im Streit verlassen. Anfang Juni kündigte er seinen OwnCloud-Fork Nextcloud an und gründete ein gleichnamiges Unternehmen, zu dem mehrere OwnCloud-Entwickler wechselten. In der Folge musste der US-Zweig von OwnCloud schließen. (odi)

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