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CES

Erste smarte Bürste soll für schönes Haar sorgen

Withings und Kérastase haben auf der CES Unveiled die weltweit erste intelligente Haarbürste präsentiert.

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(Bild: Nico Jurran / heise online)

Immer, wenn man gerade denkt, dass nun langsam kein Objekt mehr "smart" gemacht werden kann, wird man wieder eines Besseren belehrt. Diesmal zeigte das mittlerweile zu Nokia gehörende Unternehmen Withings auf der CES Unveiled die in Kooperation mit Kérastase und dem L’Oréal Technology Incubator entwickelte erste eigene "intelligente Haarbürste" namens "Hair Coach". Wer sich mit ihr kämmt, soll dadurch gesünderes Haar bekommen.

Dafür sind in der Bürste laut Entwickler "fortschrittlichste Sensoren" von Withings integriert. Ein zum Patent angemeldeter Signalanalyse-Algorithmus von L’Oréal liefere auf deren Grundlage detaillierte Informationen zum Haar und erkenne die Ergebnisse unterschiedlicher Haarpflege-Routinen. Die zugehörige Smartphone-App bietet zusätzliche Einblicke und personalisierte Produktempfehlungen, die dabei helfen sollen, die Gesundheit des Haares zu verbessern.

Die Haarbürste mit App

(Bild: Withings)

Konkret ist unter anderem ein Mikrofon integriert, das Geräusche während des Haarbürstens erfasst, um Muster zu identifizieren und Einblicke in die Handhabbarkeit, Krausheit, Trockenheit, Spliss und Bruch zu geben. Ein 3-Achsen-Kraftsensor messe die auf die Haare und die Kopfhaut beim Bürsten ausgeübte Kraft. Ein Beschleunigungsmesser und ein Gyroskop sollen helfen, Bürstenmuster noch weiter zu analysieren sowie die Bürstenstriche zu zählen. Haptische Rückmeldungen signalisieren, wenn die Nutzer zu kräftig kämmen. Leitfähigkeitssensoren bestimmen schließlich, ob die Bürste auf trockenem oder nassem Haar verwendet wird, um eine genaue Haaranalyse zu liefern.

Die batteriebetriebene und spritzwassergeschützte Bürste ist laut Hersteller für zahlreiche Haartypen geeignet. Die Datenerfassung wird durch einfaches Kämmen automatisch gestartet. Die Sensoren senden die gesammelten Daten automatisch via WLAN oder Bluetooth an die zugehörige App, die auch Wetterfaktoren wie Feuchtigkeit, Temperatur, UV-Werte und Windstärke berücksichtigt, da diese die Handhabbarkeit und Qualität der Haare ebenfalls beeinflussen.

Durch das Tracking der Art und Weise, wie Personen ihre Haare bürsten sowie die Einbeziehung von Aspekten des täglichen Lebens, bietet die App laut Withering wertvolle Informationen einschließlich der Haarfestigkeit, Daten über die Wirksamkeit der Kämmgewohnheit sowie personalisierte Tipps. Natürlich dürfen auch Produktempfehlungen von Kérastase nicht fehlen.

Zu einem Preis von "unter 200 Euro" soll die Bürste Mitte 2017 in Kérastase Friseursalons, auf kerastase.de sowie auf withings.com und im stationären Handel verfügbar sein.

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(nij)