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Erster Betrugsversuch im Umfeld des Google-Börsengangs

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Der Niederländer Shamoon Rafiq, der im vergangenen Jahr Kapitalanleger im Zusammenhang mit einem möglichen, aber seinerzeit noch nicht abesehbaren Börsengang von Google gelockt hatte, ist von einem US-amerikanischen Gericht des Betrugs für schuldig befunden worden. Er hatte laut Medienberichten den Anlegern versprochen, sie könnten Aktien zu Bedingungen erwerben, wie sie sonst nur dem Umfeld der Google-Gründer vorbehalten seien. Fünf Investoren soll er so um den Gesamtbetrag von 500.000 US-Dollar geprellt haben.

Rafiq war im März dieses Jahres verhaftet worden. Das FBI hatte sich an seine Fersen geheftet, als ein Investor Zweifel bekommen und sein Geld zurück verlangt hatte. Den größten Teil des erschwindelten Geldes soll der Betrüger bereits ausgegeben haben. Er hat eine Gefängnisstrafe von mehr als fünf Jahren zu befürchten. (anw)