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Erster nichtstaatlicher Raketenstart in China fehlgeschlagen

Die Trägerrakete ZQ-1 hat es wegen unbekannter technischer Probleme nach dem Start nicht in die Erdumlaufbahn geschafft.

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Erster nichtstaatlicher Rekatenstart in China fehlgeschlagen

(Bild: Landspace)

Der Start der ersten Trägerrakete eines chinesischen Privatunternehmens ist missglückt. Am gestrigen Samstag hob die 19 Meter lange, mehrstufige Rakete "Zhuque-1" (ZQ-1) des Unternehmens Landspace vom chinesischen Kosmodrom Jiuquan am Rande der Wüste Gobi ab. Sie sollte den kleinen TV-Satelliten "Future" in seinen Orbit befördern.

Bislang teilte Landspace auf dem offiziellen WeChat-Kanal lediglich mit, dass "etwas mit der Rakete falsch lief, nachdem die zweite Stufe abgetrennt war". Die Rakete schaffte es demnach nicht in die Erdumlaufbahn. Es war der erste Versuch von Landspace, weitere sollen folgen. Dem Statement zufolge will man sich von dem Fehlstart nicht beirren lassen.

Einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge ist Landspace eines von 60 kommerziellen Raumfahrtunternehmen in China. Für die kommenden Jahre planen eine ganze Reihe weiterer chinesischer Firmen erste Raketenstarts. (hob)