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Erstmals Spammer in China bestraft

In China ist erstmals ein Unternehmen für das Versenden unerwünschter E-Mails bestraft worden. Die Kommunikationsbehörde der Provinz Guangdong habe ein Unternehmen aus Shenzhen mit einer Strafe von 5000 Yuan (486 Euro) belegt, berichtet China Daily.

Das bestrafte Unternehmen habe ab Januar dieses Jahres E-Mails mit kommerzieller Werbung verschickt und die Adressen aus dem Internet gesammelt, heißt es weiter. Nach Beschwerden von Internetnutzern habe die Behörde Ermittlungen eingeleitet und veranlasst, dass das Unternehmen keine weiteren E-Mails mehr verschickt.

China ist nach Angaben des britischen Antivirensoftware-Herstellers Sophos das Land, aus dem weltweit nach den USA die zweitmeisten unerwünschten E-Mails verschickt werden. Von dort stammten im zweiten Quartal dieses Jahres demnach 20 Prozent des elektronischen Werbemülls. (anw)

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