Erweiterungen machen Firefox-Entwicklern zu schaffen

Firefox 1.0.3 entwickelt sich langsam zur unendlichen Geschichte: Die Mozilla Foundation hat nun den siebten Release Candidate für die neue Version ihres Standalone-Webbrowsers vorgelegt und ruft dazu auf, die Kompatibilität mit Erweiterungen zu testen.

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Die Mozilla Foundation hat nun den siebten Release Candidate (RC) für die Version 1.0.3 ihres Standalone-Webbrowsers Firefox vorgelegt. Die Zwischenversion auf dem Weg zur 1.1 war nötig geworden, um Sicherheitslöcher -- unter anderem ein Fehler im Zusammenhang mit der JavaScript-Engine -- zu stopfen und für mehr Stabilität zu sorgen. Nun gibt es aber anscheinend immer noch Probleme mit Erweiterungen (Extensions). Mozilla-Entwickler Asa Dotzler will herausfinden, welche Erweiterungen, die mit 1.0.2 noch problemlos liefen, nicht mit dem jüngsten 1.0.3-RC harmonieren.

Dotzler ruft die Tester dazu auf, derartige Erweiterungen zu melden. Ursprünglich hatten die Entwickler gehofft, sämtliche mit 1.0.2 kompatiblen Erweiterungen würden im sechsten RC von 1.0.3 funktionieren, nachdem beispielsweise die Sicherheitsverbesserungen im vierten RC viele Erweiterungen unbrauchbar gemacht hatten.

Diese zusätzlichen Programme sollen das Web-Browsen mit Firefox "unterhaltsamer, sicherer und produktiver machen", sagte jedenfalls CEO Bart Decrem von der neu gegründeten Firma Round Two, die sich ausschließlich Firefox widmen will. Zu den Erweiterungen, die mit den bisherigen Release Candidates nicht richtig funktionieren, gehören DictionarySearch, Googlebar Lite und Conquery. Es ist laut Dotzler geplant, mit den Autoren der betreffenden Erweiterungen an Verbesserungen zu arbeiten. (anw)