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Essenlieferdienst Deliveroo verlässt zehn deutsche Städte

Essenskuriere des Startups Deliveroo sollen künftig nur noch in den fünf größten deutschen Städten unterwegs sein.

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Pizza

Mit wenigen Klicks zur Pizza oder zum Burger - immer mehr Hungrige bestellen ihr Essen lieber online als per Telefon. Das Geschäft mit Lieferservice-Plattformen wächst rasant.

(Bild: dpa, Sebastian Kahnert)

Der Essenlieferdienst Deliveroo zieht sich aus zehn deutschen Städten zurück. In Essen, Dortmund, Dresden, Leipzig, Mainz, Stuttgart, Bonn, Düsseldorf, Hannover und Nürnberg werden die Kuriere in Kürze nicht mehr unterwegs sein, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. "Deliveroo konzentriert sich auf die Städte, in denen wir schnell expandieren", hieß es. "Wir werden in die größten deutschen Städte investieren: Berlin, München, Köln, Hamburg und Frankfurt." Man wolle dort mit mehr Fahrern und Restaurants zusammenarbeiten.

Über den Rückzug hatten zuvor das Start-up-Magazin Gründerszene.de und der Branchendienst NGIN Food gemeinsam berichtet. Demnach sind mehr als 130 Fahrer betroffen. Eine genaue Zahl zu nennen, dürfte schwierig sein: Nur wenige Fahrer sind bei Deliveroo fest angestellt. Der britische Lieferdienst konkurriert vielerorts mit anderen Diensten wie Lieferheld, Foodora und Lieferando. Der Markt gilt als umkämpft. Gewerkschaften kritisieren zudem schlechte Arbeitsbedingungen bei den Anbietern. (Mit Material der dpa) / (axk)

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