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Europäische Ableger von Google Print gestartet

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Pünktlich zum morgigen Beginn der Frankurter Buchmesse hat Google wie angekündigt in acht europäischen Ländern die Betaversion seines Services Google Print freigeschaltet. Außer in Deutschland ging der Dienst auch in Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Schweiz, Belgien und Spanien an den Start.

Mit Google Print verfolgt der Suchmaschinen-Betreiber das ehrgeizige Projekt, möglichst viele publizierte Bücher zu scannen und per Volltextsuche abfragbar zu machen. Vor einem Jahr hatten die Unternehmensgründer Larry Page und Sergey Brin den Dienst auf der Buchmesse erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Ziemlich bald war aber klar geworden, dass Google mit dem Vorhaben auf erheblichen Widerstand vieler Inhaber von Urheberrechten stößt -- das Projekt geriet ins Stocken.

Die europäischen Ableger des Dienstes erfassen bisher "noch eine relativ kleine Anzahl von Büchern", erklärte Google-Vizepräsidentin Susan Wojcicki. Man habe erst im August dieses Jahres begonnen, mit europäischen Verlagshäusern zusammenzuarbeiten. Informationen der US-Tageszeitung New York Times zufolge erwägt Google, Nutzern der europäischen Sites Zugriff auf die erfassten Werke der New York Public Library sowie der Universitätsbibliotheken von Stanford, Harvard, Michigan und Oxford zu geben. (hob)