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Europäische Datenschutzbehörden wollen Sanktionen gegen Google

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Im Datenschutz-Streit mit dem US-Internetkonzern Google wollen die zuständigen europäischen Behörden nun zu Repressionen greifen. Wie die federführende französische Datenschutzaufsichtsbehörde CNIL am Montag mitteilte, ließ Google eine Frist von vier Monaten reaktionslos verstreichen. Innerhalb dieses Zeitraumes sollte das Unternehmen eigentlich Nachbesserungen vornehmen.

Die europäischen Datenschützer stoßen sich vor allem daran, dass der Internet-Konzern nach seinen neuen Regeln Daten aus verschiedenen Diensten wie YouTube oder GMail gesammelt auswerten darf. Sie wollen jetzt ihr Untersuchungen fortsetzen und eine Arbeitsgruppe gründen, in der gemeinsame Sanktionen beraten werden sollen.

Die Artikel-29-Arbeitsgruppe der europäischen Datenschützer hat die Vorschläge bekommen und will sich auf dem nächsten Treffen am 26. Februar darüber beraten. Noch im kommenden Sommer könnten über Google Sanktionen verhängt werden. (anw)

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