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Europas Sicherheitsagentur geht online

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Die europäische Sicherheitsagentur ENISA (European Network Information Security Agency), ist seit gestern online. Die Aufgabe der Agentur liegt laut der Verordnung (EC) No 460/2004 (PDF) vor allem darin, Kommission und Mitgliedsstaaten in Fragen der Netzsicherheit zu beraten, laufend Daten zur aktuellen Situation in den Netzen zu sammeln und Empfehlungen zur Erhöhung der Sicherheit zu machen.

Mit der Veröffentlichung der Verordnung kann nun die Suche nach dem Personal offiziell beginnen. In Kürze, so heißt es auf der Webseite, wird insbesondere die Stelle des Direktors ausgeschrieben. Bis zum 5. Mai läuft dann die Bewerbungsfrist. Kandidaten würden aufgrund ihrer "nachgewiesenen Verwaltungs- und Management-Fähigkeiten ebenso wie ihrer Kompetenz und Erfahrung im Bereich Netzwerks- und Informationssicherheit ernannt".

Sitz der Agentur ist Griechenland, der künftige Chef soll dezidiert aus einem anderen Mitgliedsland kommen. Der Direktor wählt seine unmittelbaren Mitarbeiter nach seiner Ernennung durch das Management Board selbst aus. In diesem Hauptaufsichtsgremium sind in erster Linie die Mitgliedsstaaten vertreten, je ein Interessensvertreter aus der IT-Branche, von Verbraucherschutzgruppen und aus dem akademischen Bereich haben hier nur Beobachterstatus. Diese Verteilung der Gewichte hatte zu Debatten bei der Entscheidung über die Agentur geführt. (Monika Ermert) / (anw)