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Europawahl: Google verspricht mehr Transparenz bei Wahlwerbung

Im kommenden Jahr werden wieder einmal die Abgeordneten des Europaparlaments gewählt. Google will dabei vor allem mit mehr Transparenz helfen.

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Europaparlament

(Bild: dpa, Laurent Dubrule/EPA)

Mit mehr Transparenz will Google Wählern helfen, vor der anstehenden Europawahl ihre Entscheidung zu treffen. Das teilte das Unternehmen in einem Blogeintrag mit. Nach den Enthüllungen über Versuche der Einflussnahme auf die jüngsten US-Präsidentschaftswahlen will das Unternehmen demnach vor allem bei der Wahlwerbung nachbessern.

Die Finanzierung von Wahlwerbung offenlegen

So soll jede über Google ausgelieferte Werbeanzeige, in der eine politische Partei, ein Kandidat oder eine Kandidatin beziehungsweise ein EU-Abgeordneter oder eine EU-Abgeordnete erwähnt wird, gekennzeichnet werden, wer dafür bezahlt hat.

Außerdem will der Suchmaschinenanbieter den Nutzern auch Informationen über die Wahl selbst anzeigen, so wie es bereits bei der jüngsten Bundestagswahl der Fall war. Darüber hinaus will noch Schulungen anbieten, um gegen Phishing-Attacken zu helfen und bei der Überprüfung von Fakten mit Medien in allen Mitgliedstaaten zusammenarbeiten.

Bei der nächsten Europawahl vom 23. bis zum 26. Mai 2019 – in Deutschland am 26. Mai – werden die Abgeordneten des Europaparlaments gewählt. Voraussichtlich mit Ausnahme der Briten werden die Wahlberechtigten in 27 Mitgliedsstaaten zur Urne gerufen. Den größten Block bilden danach einmal mehr die deutschen Abgeordneten. (mho)

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