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Europol sperrt 20.520 Websites zur Bewerbung gefälschter Produkte

Im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit verschiedener Behörden sind nun mehr als 20.000 Domains gesperrt worden, auf denen gefälschte Produkte angeboten wurden. Damit steigt die Zahl der Sperrungen weiter rasant an.

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Europol-Hauptquartier

(Bild: dpa, Lex van Lieshout/Archiv)

In einer gemeinsamen Aktion von Europol, Interpol den USA und 27 EU-Mitgliedstaaten wurden über 20.520 Domain-Namen gesperrt, auf denen gefälschte Produkte angeboten wurden. Der sich wiederholende Einsatz "In Our Sites" fand damit bereits zum achten Mal statt. Ziel der Ermittler sind dabei vor allem Internetseiten, die gefälschte Luxusgüter, Sportartikel, Elektronik und Arzneimittel verkaufen.

"Websites die gefährliche gefälschte Produkte anbieten oder andere Formen des Diebstahls von intellektuellem Eigentum betreiben sind weiterhin ein großes Ziel der Behörden," sagte Nick Annan, Leiter des Intellectual Property Rights Coordincation Centre der USA. Mit 20.520 Domains hat sich die Zahl der gesperrten Seiten im Vergleich zur Zahl aller bisherigen Durchführungen fast verdreifacht. 2016 hatten die Behörden 4500 Seiten zur Strecke gebracht. Insgesamt hat Europol in den vergangenen sieben Jahren 7776 Webseiten gesperrt. (bbo)

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