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Evoke 2009: Demo-Barbecue in Köln

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Obwohl es sich eher wie "zvokz " liest, ist es das Logo der diesjährigen Evoke in Köln.

Am kommenden Wochenende (31. Juli bis 2. August) treffen sich in Köln auf der Evoke wieder Demo-Szener aus aller Welt, präsentieren ihre elektronischen Werke (Demos) und treten in verschiedenen Wettbewerben (Compos) gegeneinander an. Neben den Wettbewerben in den Kategorien Musik, Grafik, Animation, PC-Demo/Intro können die Teilnehmer auch in einer Wild-Compo antreten, bei der die Demos auf beliebiger Hardware laufen können. Während die Demo-Competition vom Sponsor Intel dieses Jahr ausfällt, vergibt der Veranstalter wieder Preise an aufstrebende Newcomer der Szene.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto "The Party moves", da der Evoke-Organisator, der Verein Digitale Kultur, den Veranstaltungsort vom linksrheinischen Stadtteil Ehrenfeld in die Abenteuerhallen Kalk auf die rechtsrheinische Seite Kölns verlegt hat. Die neue Halle bietet laut Veranstalter mehr Platz für Aktionen wie ein 24-Stunden-Barbecue oder die Seminare, die Intel zu Themen wie den Grafikprozessor Larrabee oder eine Multithreading-Engine abhält, deren C-Quelltext nur 500 Zeilen umfasst. Die Veranstaltung startet am Freitag mit einem Auftritt des Australiers cTrix, der auf zwei Amiga-500-Computern Elektro-House-Musik spielt. Ab Samstagnachmittag präsentieren die Wettbewerbsteilnehmer ihre Beiträge auf der Leinwand in der Halle.

Die Veranstalter der Evoke rechnen mit knapp 400 Besuchern. Der Eintrittspreis für alle drei Tage beträgt 35 Euro, Besucher mit einer Anreise von über 700 Kilometern erhalten nach vorheriger Registrierung einen Rabatt. Für Frauen ist der Eintritt traditionell kostenlos. Zudem finden sich auf den Evoke-Seiten Informationen zu Anfahrt und Übernachtungsmöglichkeiten. (Stefan Göhler) / (rek)