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Experiment zum autonomen Fahren: Universität verkleidet Fahrer als Autositz

Ein scheinbar autonom fahrendes Auto im US-Bundesstaat Virginia war nur auf den ersten Blick selbstständig. Der Fahrer hatte sich im Zuge einer Studie der dortigen Universität als Autositz verkleidet, um die Reaktion auf fahrerlose Autos zu beobachten.

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Experiment autonomes Fahren: Virginia Tech Mitarbeiter verkleidet sich als Autositz
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Im US-Bundesstaat Virginia wurde ein vermeintlich selbstfahrendes Auto im öffentlichen Straßenverkehr gesichtet, das ohne die vielen Aufbauten und Sensoren auskam, die sonst solche Autos ausmachen. Einem Reporter von NBC Washington gelang es in Arlington, an einer roten Ampel einen Blick auf den Fahrersitz zu werfen: Der Fahrer hatte ein Autositz-Kostüm übergezogen. Als der Verkleidete vom Reporter angesprochen wurde, fuhr er kommentarlos zügig weiter. Das Fahrzeug habe außer einem farbig blinkenden Gerät am Armaturenbrett keinerlei weitere Indikatoren für autonom fahrende Vehikel aufgewiesen, berichtet NBC.


Autonomes VW-Testfahrzeug mit ausladender Lidar-Sensorik.

(Bild: vwerl.com)

Virginia hat erst kürzlich Tests autonomer Fahrzeuge im Straßenverkehr legalisiert. Die Vermutung lag also nahe, dass es sich um einen solchen Test handelte. Auf Nachfrage von News4 offenbarte das Virginia Tech Transportation Institute den Sachverhalt: Der verkleidete Fahrer fuhr im Auftrag der Universität für eine Studie zu fahrerlosen Autos, um die Reaktion anderer Verkehrsteilnehmer zu beobachten. In ähnlicher Weise hat auch schon VW die öffentlichen Reaktionen auf scheinbar führerlose Fahrzeuge untersucht. (jube)

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