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Experten: iPhone kostet Apple nur die Hälfte des Ladenpreises

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Einer vorläufigen Analyse der Re-Engineering-Experten von iSuppli zufolge dürfte das im iPhone verbaute Material nur etwa halb so viel kosten wie das fertige Handy im Laden. Die Analysten schätzen die Material- und Montagekosten des 4-GByte-Modells auf knapp 230 US-Dollar (179 Euro), mit Lizenzabgaben und Software kommen die Experten auf gut 245 US-Dollar (190 Euro). In den Läden soll das kleinere iPhone 499 US-Dollar (385 Euro) kosten. Gleiches Bild bei der Version mit 8 GByte. Dessen Gesamtkosten sollen sich auf 280 US-Dollar (216 Euro) summieren, das ist nicht einmal die Hälfte des angekündigten Ladenpreises von 599 US-Dollar (463 Euro).

Für Apple seien solche Margen nichts Ungewöhnliches, heißt es dazu. Schon bei Produkten wie dem iPod nano und dem iMac sei ein Spielraum von 45 Prozent und mehr dringewesen. Beim iPhone dagegen gebe es heftige Konkurrenz auf dem Markt. Die Experten rechnen daher damit, dass die großzügige Marge bereits im Hinblick auf künftige Preissenkungen kalkuliert sei. Apple ist neu auf dem Markt und muss sich erst etablieren. Die Analysten rechnen damit, dass bis 2010 etwa eine Milliarde Musikhandys jährlich ausgeliefert werden, 2007 sollen es gut 618 Millionen sein. Diese Schätzungen beinhalten sämtliche Modelle, die Musik abspielen können.

Auch wenn iSuppli der eigenen Analyse ausdrücklich vertraut, weisen die Experten darauf hin, dass diese Zahlen vorläufig sind, bis sie die Apple-Handys auf dem Tisch liegen und auseinander genommen haben. (vbr)

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