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Externe Grafikkarten für Notebooks: Gaming-Boxen von Asus, Gigabyte und Zotac

Mit Office-Notebooks aktuelle 3D-Spiele ruckelfrei wiedergeben: Das soll mit den Gaming-Boxen möglich sein. Sie werden via Thunderbolt 3 mit Notebooks verbunden.

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Gigabyte Aorus GTX 1070 Gaming Box

(Bild: Christian Hirsch)

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ASUS ROG XG Station 2
ASUS ROG XG Station 2 ab € 549,–

Mehrere Hersteller haben auf der Computex externe Grafikkarten-Gehäuse für Notebooks vorgestellt. In sie lassen sich Desktop-Grafikkarten bis zu einer bestimmten Größe einsetzen, die eine wesentlich höhere 3D-Leistung entfalten als die Notebook-Prozessorgrafik oder die üblicherweise vergleichsweise schwachen, dedizierten Notebook-GPUs. Dadurch sollen auch auf Office-Notebooks aktuelle 3D-Spiele mit voller Detailstufe oder sogar Virtual-Reality-Anwendungen ruckelfrei laufen.

Die Boxen verbindet man allesamt über die Thunderbolt-3-Schnittstelle, die mit einer Transferrate von 40 GBit/s als erste ausreichend Bandbreite für derartige Zwecke liefert.

Die Asus ROG XG Station 2 ist die größte der gezeigten, externen Boxen. Dadurch passen in sie auch besonders lange und leistungsfähige Grafikkarten, etwa vom Schlag einer GeForce GTX 1080 Ti. Die Box enthält ein 600-Watt-Netzteil und führt zusätzlich vier USB-3.0-Ports sowie einen USB-3.0-Typ-B-Stecker nach draußen. Die ROG XG Station 2 misst zirka 46×16×28 Zentimeter und wiegt leer 5,1 kg. Sie soll 500 Euro ohne Grafikkarte kosten.

Asus ROG XG Station 2 (2 Bilder)

(Bild: Christian Hirsch)

Wesentlich kompakter fällt Gigabytes Aorus GTX 1070 Gaming Box aus. Der Name verrät es bereits: Sie wird mit einer kompakten GeForce GTX 1070 ausgeliefert, lässt sich aber auch mit anderen Grafikkarten ausstatten. Das externe Netzteil kann man allerdings nicht wechseln oder aufrüsten. Gigabyte zufolge soll die Aorus bereits im Juli erhältlich sein und 600 US-Dollar kosten – auch eine gepolsterte Tragetasche legt Gigabyte bei.

Gigabyte Aorus GTX 1070 Gaming Box (3 Bilder)

(Bild: Christian Hirsch)

Zotacs External Graphics Dock ist modular angelegt und lässt sich selber bestücken. Es ist größer als die Gigabyte-Box und unterstützt Dual-Slot-Grafikkarten mit einer Länge von bis zu 9 Zoll, also 22,86 Zentimetern. Im Auslieferungszustand ist ein 400-Watt-Netzteil enthalten. Das External Graphics Dock soll erst im vierten Quartal 2017 erscheinen, ein Preis ist noch nicht bekannt.

Zotac External Graphics Dock (2 Bilder)

(Bild: Christian Hirsch)

Auch Silverstone arbeitet – seit 2014 – an seiner externen Box, die im vierten Quartal erscheinen soll. (mfi)