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FAA benennt Drohnen-Testfluggebiete

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Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat landesweit sechs Einrichtungen benannt, die in den kommenden Monaten damit beginnen werden, die Integration von UAVs (Unmanned Aerial Vehicles) in den zivilen Luftverkehr zu testen. Ausgewählt wurden Bewerber aus den Bundesstaaten Alaska, Nevada, New York, North Dakota, Texas und Virginia. Behördenangaben zufolge hatte man zuvor während eines zehnmonatigen Auswahlverfahrens zahlreiche Aspekte wie geografische und klimatische Diversität, bereits vorhandene Flugverkehrsinfrastrukturen oder auch die Anzahl von Flugbewegungen im jeweiligen Luftraum geprüft.

Von den 24 US-Bundesstaaten, die sich bei der FAA beworben hatten, sind nur sechs übriggeblieben.

Beworben hatten sich insgesamt 24 Bundesstaaten in der Hoffnung, dass sich Drohnenhersteller in den Testregionen ansiedeln und Impulse für die lokale Wirtschaft bringen könnten. Der US-Kongress hatte die FAA im Jahr 2012 angewiesen, innerhalb von drei Jahren Regelungen für die Einbindung unbemannter Flugobjekte in den zivilen Luftverkehr zu erlassen. Die FAA geht davon aus, dass in den kommenden fünf Jahren bis zu 7500 unbemannte Flugobjekte über den USA im Einsatz sein könnten. Als Einsatzbeispiele werden unter anderem Pipeline-Kontrollen, Unterstützung bei Waldbränden oder auch die Verfolgung von Straftätern genannt. (pmz)