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FAQ zur Whatsapp-Verschlüsselung: Das Problem mit den Metadaten bleibt

Die neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Whatsapp lässt bei vielen Nutzern Fragen zurück – eine FAQ von heise Security gibt Antworten.

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Whatsapp

(Bild: dpa, Andrea Warnecke)

Auch die neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des beliebten Messengers Whatsapp schützt nicht vor der Weitergabe und Auswertung von Metadaten. Ebenso werden Telefonnummern aus dem Adressbuch nach wie vor auf die Server des zu Facebook gehörigen Messengers geladen, erklärt heise-Security-Chefredakteur Jürgen Schmidt in einer FAQ-Sammlung zum Thema.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung entziehe eben nur die eigentlichen Nachrichten dem Zugriff durch Dritte. Die Übertragung der Telefonnummern sei zudem ein ungelöstes Problem, für das derzeit kein Messenger-Dienst eine befriedigende Lösung biete. Ähnliches gelte für die beim Betreiber anfallenden Meta-Daten, wer wann mit wem kommuniziert – diese fielen auch bei E-Mail mit PGP, SMS, Signal und Threema an.

Mehr dazu lesen Sie hier:

FAQs zur WhatsApp-Verschlüsselung

[UPDATE, 11.04.2015, 15:30]

Eine falsche Angabe wurde korrigiert: Whatsapp lädt die Telefonnummern aus dem Adressbuch, aber nicht das gesamte Adressbuch hoch.
(axk)