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FBI nimmt Sicherheitsexperten fest, der die Ausbreitung des WannaCry-Trojaners eindämmte

Im Mai erlangte der Beschuldigte weltweit Ruhm, da er die rasche Ausbreitung des Verschlüsselungstrojaners WannaCry stoppte. Nun wurde er in den USA festgenommen, weil er den Banking-Trojaner "Kronos" entwickelt haben soll.

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Hacker-Angriff

Cyberangriffe stellen für Gesellschaften und Unternehmen nach Einschätzung von Experten eine wachsende Gefahr dar.

(Bild: dpa, Frank Rumpenhorst/Archiv)

Der britische Sicherheitsexperte und Hacker, der die rasche Ausbreitung des Verschlüsselungstrojaners WannaCryptor (WannaCry) im Mai drosselte, indem er eine im Code erwähnte Domain registrierte, wurde in Las Vegas (USA) durch das FBI festgenommen. Die US-Justiz wirft dem Hacker vor, die Banken-Malware "Kronos" entwickelt zu haben.

Der Sicherheitsexperte, der auch unter dem Alias "Malwaretech" bekannt ist, befand sich laut dem Tech-Blog Motherboard in den USA, um die Sicherheitskonferenzen Black Hat und Def Con zu besuchen.

In der Anklage heißt es, dass der Hacker sich mit mindestens noch einem Gleichgesinnten auf die Entwicklung einer Malware geeinigt hätte – die Hinweise auf weitere Angeklagte sind in der mittlerweile aufgetauchten Anklageschrift geschwärzt.

Die Beschuldigten sollen innerhalb eines Jahres – von Juli 2014 bis Juli 2015 – die Entwicklung des Trojaners Kronos und die weitere Vermarktung vorgenommen haben.

Der jetzt festgenommene Sicherheitsexperte wird in der Anklage als Entwickler der Malware gelistet, während andere mutmaßlich Beschuldigte eher in der Vermarktung aktiv gewesen sein sollen. (kbe)

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