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FCC-Chef empfiehlt Genehmigung der Fusion von T-Mobile und Sprint

Der Chef der US-Regulierungsbehörde FCC empfiehlt seiner Behörde, die Fusion von T-Mobile und Sprint zu genehmigen. Beide hätten viele Zugeständnisse gemacht.

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(Bild: T-Mobile, CC BY 2.0)

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Die Telekom-Tochter T-Mobile US und ihr US-Konkurrent Sprint kommen bei ihrer geplanten Fusion ein Stück voran. Der Chef der zuständigen US-Regulierungsbehörde FCC, Ajit Pai, erklärte in einer Stellungnahme am Montag, er werde seiner Behörde empfehlen, den Zusammenschluss zu genehmigen. Die beiden Parteien hätten signifikante Zugeständnisse gemacht, so Pai. Er glaube, die Transaktion sei im öffentlichen Interesse. Neben der FCC prüft derzeit auch das US-Justizministerium die Fusion und ist offenbar deutlich kritischer.

Telekom-Aktien legten am Montagnachmittag zu. Im vorbörslichen US-Handel sprangen die Papiere der Tochter T-Mobile US um 5 Prozent und Sprint gar um 25 Prozent an. So boten die Unternehmen den Angaben zufolge neben Verkäufen den Aufbau eines 5G-Netzes sowie 5G-Dienstleistungen auch in ländlichen Gebieten an.

Ein Zusammengehen von T-Mobile US und Sprint war in den vergangenen Jahren bereits mehrfach an Wettbewerbsbedenken gescheitert. Vor gut einem Jahr hatte sich die Telekom nach langem Ringen mit dem Sprint-Haupteigner Softbank auf die Modalitäten eines Zusammengehens geeinigt. Mit der Fusion wollen die beiden kleineren Anbieter früheren Angaben zufolge am US-Mobilfunkmarkt jährlich mehr als 6 Milliarden US-Dollar (5,38 Milliarden Euro) Kosten sparen. Mit dann rund 130 Millionen Mobilfunkkunden wollen sie sich zu einem mächtigen Gegenspieler für die beiden Platzhirsche Verizon und AT&T mausern. (mho)