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FPGA-Erweiterung fürs RISC-V-Linux-Entwicklerboard

Die Microsemi-Erweiterungsplatine mit PolarFire-FPGA bringt dem HiFive Unleashed mit 64-Bit-RISC-V-CPU Schnittstellen wie PCI Express, SATA, USB, SD-Karte und HDMI.

Microsemi HiFive Unleashed Expansion Board mit PolarFire-FPGA

Microsemi HiFive Unleashed Expansion Board mit PolarFire-FPGA

(Bild: Microsemi)

Das Entwicklerboard HiFive Unleashed mit dem RISC-V-Prozessor Freedom U540 ist eines der ersten lieferbaren RISC-V-Systeme, auf denen Linux oder auch BSD läuft. Das HiFive Unleashed hat jedoch zwar einen Controller für Gigabit Ethernet und Schnittstellen wie SPI und I²C, aber weder USB, noch SATA, PCIe oder einen Grafikausgang.

Solche Schnittstellen rücken nun mit dem HiFive Unleashed Expansion Board von SiFive-Partner Microsemi näher: Darauf sitzt ein PolarFire-FPGA mit 300.000 logischen Elementen und vielen Schnittstellen. Interessanterweise gehört dazu auch eine HDMI-Buchse, die über den Transmitter ADV7511 angebunden ist. Ob sich auch ein Grafikprozessor im FPGA realisieren lässt, verrät Microsemi bisher nicht - aber vielleicht auf dem RISC-V Workshop in Barcelona.

Leider nennt Microsemi auch weder Preis noch Liefertermin: Das HiFive Unleashed Expansion Board soll aber bald über die Crowdfunding-Plattform Crowdsupply zu beziehen sein. Auch das HiFive Unleashed gibts bei Crodwsupply, es kostet 999 US-Dollar plus Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Microsemi HiFive Unleashed Expansion Board gekoppelt mit aufgestecktem SiFive HiFive Unleashed

(Bild: Microsemi)

Das HiFive Unleashed Expansion Board hat einen FMC-Anschluss, auf den sich das HiFive Unleashed aufstecken lässt. RISC-V-CPU und PolarFire-FPGA kommunizieren darüber per ChipLink-Interface.

Dem PolarFire-FPGA stehen 0,5 GByte (4 GBit) GDDR4-SDRAM zur Verfügung, außerdem SPI- und eMMC-Flash-Speicher. Zwei Gigabit-Ethernet-PHYs lassen sich für einen Ethernet-Controller im FPGA nutzen. Über einen PCIe-Switch-Chip sind je ein PCIe-x16- und ein PCIe-x1-Slot angebunden. (ciw)

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