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Facebook: Chefin der "News Products" kommt von der New York Times

Alex Hardiman hat zehn Jahre lang das Mobilgeschäft der New York Times entwickelt. Nun wird sie die "News Products" von Facebook leiten. Sie ist damit jetzt auch Teil des "Facebook Journalism Project", das gegen Falschnachrichten vorgehen will.

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Facebook: Chefin der "News Products" kommt von der New York Times

Alex Hardiman im Fireside Chat 2014

(Bild: Ladders )

Das soziale Netzwerk Facebook hat eine Chefin für seine "News Products" gefunden. Alexandra Hardiman, die im vergangenen Jahr von der New York Times zu Facebook wechselte, wird das Team ab Juni leiten. Das gab Hardiman auf ihrer eigenen Facebook-Seite bekannt. Die Stelle wurde neu eingerichtet.

Sie ist dadurch unter anderem ein Teil des "Facebook Journalism Project", welches entwickelt wurde, um in der Zusammenarbeit mit Medienvertretern Falschnachrichten in dem sozialen Netzwerk deutlicher entgegenzutreten. Überdies soll sie neue Nachrichtenformate und Erlösmodelle entwickeln.

Hardiman leitete zehn Jahre lang die Abteilungen der New York Times, die für den Mobilmarkt und Newsprodukte zuständig sind. Sie wandelte die Times nach eigenen Angaben zu einem Mobile-First-Unternehmen und iniitierte etwa die New York Times iPhone-App und entwickelte neue Einnahmenmodelle. Bei Facebook habe sie sich nun in den ersten acht Monaten ihrer Arbeit auf die Entwicklung neuer Tools für kleine Unternehmen konzentriert. Mit dem Wechsel zu den News Products kehre sie aber zu ihren Wurzeln zurück.

In ihrer neuen Rolle wird sie mit der früheren CNN- und NBC News-Journalistin Campbell Brown, die auch für das Journalism Projekt bereits den Kontakt mit Medienunternehmen pflegt, und Fidji Simo zusammenarbeiten. Simon leitet bei Facebook die Bereiche Videos, News und Werbung im News Feed.

Im Rahmen des "Facebook Journalism Project" werde Hardiman unter anderem "bessere Produkte und neue Funktionen für Journalisten entwickeln" und so "die Beziehung zwischen Facebook und Nachrichten-Anbietern stärken". Erst in der vergangenen Woche hatte Facebook eingeräumt, dass über das soziale Netzwerk nachweislich Propaganda-Aktionen von Regierungen ausgeführt werden. Facebook wolle diesen dafür extra aufgesetzten Nutzerkonten vor allem maschinell auf die Schliche kommen. (kbe)

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