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Facebook F8: Die Zukunft ist privat

Auf der Facebook Entwicklerkonferenz F8 in San Francisco hat Gründer Mark Zuckerberg angekündigt, mehr für den Schutz der Privatsphäre zu tun.

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Facebook CEO Mark Zuckerberg kündigt die Privatsphäre-Initiative des Unternehmens an.

(Bild: heise online/mls)

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Facebook will sich künftig mehr um den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer bemühen. "Wir haben die letzten Jahre genutzt, um das digitale Äquivalent eines öffentlichen Marktplatzeszu bauen", sagte CEO Mark Zuckerberg zum Auftakt der Facebook-Entwicklerkonferenz am Dienstag in San Francisco. "Die Zukunft ist aber privat." Das Unternehmen wolle nun ein neues Kapitel aufschlagen und eine auf Privatsphäre fokussierte Plattform schaffen.

Dabei will sich Faceook von sechs Prinzipien leiten lassen, sagte der Gründer: "Private Interaktionen", Verschlüsselung, Verkürzte Datenhaltung, Sicherheit, Interoperabilität und sichere Datenspeicher. Facebook will dabei selbst keinen Zugriff auf die Daten der Nutzer haben. Facebook will dafür die bestehende Infrastruktur auf den Fokus "Privatsphäre" umbauen. Es gebe noch nicht alle gewünschten Lösungen, aber man arbeite daran, sagte Zuckerberg.

Auch vor dem unberechtigten Zugriff von Regierungen will das soziale Netzwerk die Daten seiner Nutzer schützen. Im Dialog mit Sicherheitsexperten und Regierungsmitarbeitern wolle Facbook die Balance zwischen öffentlicher Sicherheit und Schutz der Nutzerdaten gewährleisten.

Im Zuge dessen habe Facebook auch die Nutzungsbedingungen für Entwickler verändert, erklärte der Gründer weiter. Das macht zwar die Arbeit der Entwickler schwieriger, jedoch hofft Zuckerberg, dass Facebook so zu einem sichereren besseren Dienst wird.

Die Grundfeste dieser Initiative für mehr Privatsphäre seien die hauseigenen Messenger-Plattformen, meint Zuckerberg. Den Anfang soll der Facebook-Messenger mit dem Projekt "LightSpeed" machen. Auch WhatsApps populäre Statusfunktion soll mehr auf Privatsphäre fokussiert werden. (mls)