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Facebook-Flohmarkt "Marketplace" startet in Deutschland

Die Kleinanzeigen-Plattform Facebook Marketplace startet nun auch in Deutschland sowie in weiteren europäischen Ländern. Nutzer können dort kostenlos ihre Sachen verkaufen – Konkurrenz also für eBay.

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Facebook-Marktplatz startet in Deutschland

Auf Facebook Marketplace wird man etwa Sessel los, die eh nur als Wäscheablage dienten.

(Bild: Facebook)

Starke Konkurrenz für eBay Kleinanzeigen: Auch in Deutschland startet jetzt Facebooks Verkaufsplattform Marketplace. Auf diesem Online-Marktplatz können die Nutzer ihre ungewollten Dinge lokal verkaufen, ohne dass Gebühren anfallen. Eine Suchfunktion hilft beim Stöbern nach alten Schreibmaschinen, Socken oder Schallplatten. Außer in Deutschland startet der Marktplatz in 16 weiteren Ländern in Europa. Die Angebote sind jedoch nur innerhalb der Landesgrenzen sichtbar. Die meisten Nutzer würden aber sowieso nur Dinge in ihrer Nähe suchen, erklärte Facebook-Managerin Deborah Liu.

In der Facebook-App ist ein Inserat schnell erstellt. Interessierte Käufer können via Messenger dann über den Preis verhandeln.

(Bild: Facebook)

Ein Inserat ist der Facebook-App schnell erstellt: Zuerst schießt man mit dem Smartphone ein Foto, gibt dann die Produktinformationen ein und wählt Ort sowie Kategorie aus, in der das Produkt zu finden sein soll.

Die Bezahlung müssen die Marketplace-Nutzer unter sich regeln. In den USA bietet Facebook dafür einen eigenen Bezahlservice an: Dort lässt sich Geld einfach über den Messenger verschicken. Werbung will Facebook in den Kleinanzeigen nicht schalten, obgleich es in den USA Versuche dazu gab.

Das soziale Netzwerk ist für den Kauf und Verkauf ziemlich beliebt: Mehr als 550 Millionen Menschen sind global und jeden Monat in den Kaufen- und Verkaufengruppen auf Facebook aktiv. Nutzer dieser Gruppen erhalten nun die Möglichkeit, dass ihre Annoncen parallel im Marketplace erscheinen, damit sich die Verkaufschancen erhöhen. Facebook hatte seinen Online-Flohmarkt im Oktober vergangenen Jahres in Großbritannien, Australien, Neuseeland und in den USA gestartet. (dbe)

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