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Facebook Messenger: Neue Funktionen "Reactions" und "Mentions" eingeführt

Facebook hat seinem Messenger zwei neue Funktionen spendiert. Sie sollen die Kommunikation vor allem in Chatgruppen erleichtern. Und im Messenger dürfen Postings nun auch deutlich abgelehnt oder verneint werden – mit der Reaktion "Daumen runter".

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(Bild: Facebook)

Facebook stellt für seinen "Messenger" neue Funktionen bereit. Das hat das Unternehmen am Donnerstag bekanntgegeben. Nun können Mitglieder von Gruppenchats einzelne Chatpartner direkt über die Funktion "Mentions" (Erwähnungen) ansprechen und somit dafür sorgen, dass keine wichtigen Nachrichten überlesen werden. Außerdem können einzelne Chatpostings nun auch mit den schon von Facebook bekannten "Reactions" (Reaktionen) bewertet werden. Ein tolles Foto lässt sich etwa mit dem Zeichen <3 (Love) honorieren.

Die Erwähnen-Funktion ist bereits von anderen Messengerdiensten wie etwa Telegram bekannt. Sollen einzelne Chatmitglieder innerhalb der Gruppe angesprochen werden, muss vor den entsprechenden Namen ein @ gesetzt werden. Der Angesprochene wird über ein solches Posting extra informiert, die Nachricht im Chat auch farblich hervorgehoben.

Die Nachrichten an ausgewählte Personen im Gruppenchat sind weiterhin für alle Gruppenmitglieder lesbar, durch die Erwähnen-Funktion sollen aber bestimmte Informationen in sehr aktiven Chatgruppen nicht in der Flut von Postings untergehen.

Bei den Reaktionen für Gruppenchats darf auch mal ein einfaches "Daumen runter" gepostet werden. Für Facebook gibt es diese Reaktion immer noch nicht.

(Bild: Facebook)

Die Reaktionen auf einzelne Postings mit eindeutigen Emoticons wie etwa "Daumen hoch", "Liebe" oder "Wow" soll die Zuordnung von Reaktionen auf bestimmte Postings deutlicher machen, sowohl im Gruppen- als auch im Einzelchat. Die Reaktionen werden deshalb direkt neben einem geposteten Bild oder einer geteilten Nachricht angezeigt. Auch schlüsselt die App genau auf, welches Gruppenmitglied wie auf ein Posting reagiert hat.

Gegenüber den Reaktionen bei Facebook bieten die "Reactions" des Messenger einen Vorteil: Hier ist ein "Daumen runter" als Reaktion erlaubt – Facebook übersetzt das Emoji mit der Bedeutung "Nein". Diese Reaktion wünschen sich viele Facebook-Nutzer schon lange.

Facebook Messenger: "Reactions" und "Mentions" (5 Bilder)

Soll im Gruppenchat eine Person explizit angesprochen werden, ist dies nun über die Funktion "Mentions" möglich. Dafür muss ein @ vor den gewünschten Namen gesetzt werden. Es können auch mehrere Gruppenmitglieder gleichzeitig angesprochen werden.
(Bild: Facebook)

Die neuen Funktionen werden seit Donnerstag weltweit eingeführt. Dieser Prozess kann einige Tage in Anspruch nehmen, erklärt Facebook. Außerdem sollen "Reactions" und "Mentions" auch für "Work Chat" in Facebooks "Workspace" zur Verfügung stehen. (kbe)