Menü

Facebook: Noch kein Zeitplan für Zusammenlegung von Messengern

Auf seiner Entwicklerkonferenz kündigte Facebook an seine Messenger-Dienste miteinander zu verbinden. Dafür gibt es aber noch keinen Zeitplan.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 18 Beiträge

(Bild: Facebook)

Von

Die Vereinigung seiner Messenger-Dienste war eine der großen Ankündigungen auf Facebooks Entwicklerkonferenz F8. Im Rahmen der Keynote wurde angekündigt, dass der Facebook-Messenger in Zukunft Nachrichten mit WhatsApp und Instagram austauschen wird. Wann das der Fall sein wird, ist aber noch unklar. Wie Facebooks deutsche Pressestelle gegenüber Heise Online bestätigte gibt es noch keinen Zeitplan für die technische Zusammenlegung der drei Dienste. Engadget vermutet, dass das nicht vor 2020 passieren wird.

Die vereinigten Messenger sollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterstützen und so die Nachrichten der User schützen. Mark Zuckerberg sagte in seiner Rede, dass Menschen nicht fürchten sollten, dass ihre private Kommunikation von Hackern, Regierungen oder Facebook abgehört wird. Im Rahmen der Umstellung will Facebook auch mit Regierungsorganisationen und Behörden sprechen. Wohl um kartellrechtliche Bedenken sowie Sicherheitsbedenken auszuräumen. Ob Facebook bereits begonnen hat solche Gespräche zu führen, ist unklar.

Für den Facebook-Messenger hat das Unternehmen auf der F8 eine komplette Überarbeitung unter dem Titel Project LightSpeed angekündigt. Man wolle der schnellste Messenger-Dienst der Welt werden. Dafür wurde die App von über 100 MByte auf etwa 30 MByte geschrumpft. Zudem soll der Messenger in weniger als 2 Sekunden starten. (mls)