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Facebook Spaces: Gemeinsam in der virtuellen Realität

Auf seiner Entwicklermesse F8 hat Facebook seine VR-Spaces als Betaversion für die Allgemeinheit freigegeben. Anwender können sich damit via Oculus Rift oder Messenger gemeinsam in virtuelle Szenerien treffen.

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Facebook Spaces: Gemeinsam in der virtuellen Realität

Virtuelle Realität hat das Potenzial, die intensivsten Gemeinschaftserlebnisse zu ermöglichen. Davon ist jedenfalls Rachel Franklin überzeugt, die Chefin der Abteilung Social VR bei Facebook. Sie stellte auf Facebooks Entwicklerkonferent F8 eine wesentlich überarbeitete Version der Facebook Spaces vor, die Facebook auf seiner letztjährigen Entwicklerkonferenz erstmalig präsentiert hatte.

Sich gemeinsam interessante Orte ansehen, spielen und mehr: Spaces soll das soziale Netzwerken auf eine neue Ebene hieven.

In der neuen Version können sie die Teilnehmer viel persönlichere Avatare geben. Spaces benutzt dazu ihre auf der Plattform hinterlegten Bilder und reichlich künstliche Intelligenz, um einen Avatar zu generieren, der seinem Nutzer möglichst gut entspricht. Mit diesem Avatar kann sich der Anwender dann mit maximal drei Freunden in virtuelle Welten treffen. Dort können sie dann zum Beispiel spielen, sich gegenseitig mit virtuellen Objekten verschönern, Selfies machen, gemeinsam Musik aus der virtuellen Boombox hören – oder virtuelle Welt erkunden. Facebook stellt dafür etliche 360-Grad-Fotos bereit. Benutzer können auch persönliche Spaces anlegen.

Spaces sollen für Nutzer der Oculus Rift ab sofort als Beta bereitstehen. Wer keine der VR-Brillen besitzt muss aber nicht außen vor bleiben. Auch Nutzer des Facebook Messengers sollen sich per Video-Calls in die Spaces einladen lassen. (jo)