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Facebook darf Instagram schlucken

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Eine gute Nachricht für Facebook: Die zuständige US-Wettbewerbsbehörde FTC hat die Übernahme des Fotodiensts Instagram genehmigt. Die FTC hat keinerlei Einwände, gab sie bekannt. Der Fotodienst soll bis auf Weiteres in seiner jetzigen Form bestehen bleiben, hatte Facebook erklärt.

Facebook hatte den Instagram-Kauf im April angekündigt, also noch vor dem Börsengang, der im Mai folgte. Als Kaufpreis waren rund 1 Milliarde Dollar vereinbart. Die Instagram-Gründer werden nun allerdings Abstriche machen müssen: Denn sie hatten sich darauf eingelassen, teilweise in Facebook-Aktien bezahlt zu werden.

Lediglich 300 Millionen Dollar fließen in bar; hinzu kommen 23 Millionen Facebook-Aktien. Die wurden zum Zeitpunkt der Verhandlungen mit Instagram mit rund 30 Dollar bewertet. Mittlerweile kostet das Papier aber nur noch gut 19 Dollar – womit der Kauf derzeit rund 740 Millionen Dollar einbrächte. Der endgültige Abschluss des Geschäfts steht noch aus; am gestrigen Mittwoch schloss die Facebook-Aktie im New Yorker Handel mit 1,46 Prozent im Plus bei 19,44 US-Dollar.

Für die Instagram-Eigner war es eine Wette: Vor dem Börsengang schraubte sich die Bewertung von Facebook immer weiter in die Höhe, bis der Ausgabekurs schließlich bei 38 Dollar je Aktie lag. Der Börsengang selbst wurde jedoch von technischen Pannen begleitet, hinzu kamen Sorgen um eine Verlangsamung des Wachstums. Der Einbruch des Kurses begann schon am zweiten Handelstag. (jk)