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Facebook ersetzt Pinnwand durch Timeline

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Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat auf der Entwicklerkonferenz f8 ein grundlegendes Redesign der Profilseiten im sozialen Netzwerk vorgestellt. Das neue Konzept drückt sich auch in der Bezeichnung aus: Innerhalb der Profile wird die derzeitige Pinnwand durch eine Timeline abgelöst, in der sich Inhalte ein- oder zweispaltig anzeigen lassen. Über der eigentlichen Zeitliste wird nun ein großformatiges, breites Bild eingeblendet, über welches das eigentliche Profilfoto gelegt ist – laut Zuckerberg "ein toller Weg, um eine Person kennenzulernen, ohne irgend etwas von ihr gelesen zu haben". Dieses so genannte Coverfoto ersetzt die bisherige Vorschaugalerie aus fünf nebeneinander platzierten Thumbnails.

Mark Zuckerberg stellt "Timeline" vor

Die Darstellung ist nach wie vor chronologisch, allerdings können Facebook-Nutzer Inhalte nun nach ihrer persönlichen Wichtigkeit priorisieren. Besonders relevant erachtete Ereignisse lassen sich über die ganze Profilbreite statt nur in einer Spalte einblenden, unwichtige Inhalte einklappen. Der eigenen Historie wird zudem nun eine wesentlich größere Bedeutung beigemessen: Zwar werden (standardmäßig) weniger Beiträge in der Timeline angezeigt, je länger die Ereignisse zurückliegen. Dafür können die Eintrage nun auch über das Anmeldedatum bei Facebook hinausgehen, indem Inhalte (Text, Fotos, Videos) entsprechend rückdatiert eingetragen werden.

Anders als die zuletzt eingeführte Videochat-Integration ist die neue Funktion nicht sofort nach der Vorstellung verfügbar. Facebook spricht davon, Timeline werde sukzessive "innerhalb der nächsten Monate" online geschaltet. Auf der Infoseite bei Facebook können sich Interessierte für einen priorisierten Zugang eintragen ("Sign me up"). (jh)