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Facebook siegt gegen Verantwortliche für Tippfehler-Domains

Facebook hat sich vor einem US-Gericht gegen insgesamt 11 sogenannte Typosquatter durchgesetzt. Die hatten sich Tippfehler-Domains gesichert, um Internetnutzer, die sich in der Adresszeile vertippt hatten, auf ihre Seiten zu holen. Dem Urteil zufolge müssen die Angeklagten pro Domain nun zwischen 5000 und 25.000 US-Dollar an Facebook zahlen. Die Höhe ist im Einzelfall davon abhängig, wie viele Domains sich der jeweilige Angeklagte insgesamt gesichert hat. Je größer die Zahl desto niederträchtiger sei das Vorgehen und dementsprechend höher die Strafe. Darüber hinaus müssen die Domains an Facebook übergeben werden.

Schreibfehler sind leicht zu übersehen.

(Bild: dpa, Armin Weigel (Überarbeitung))

Das für den Norden Kaliforniens zuständige US-Bundesbezirksgericht folgte mit seiner Entscheidung der Auffassung von Facebook, die Angeklagten würden die eigenen Nutzer verwirren, um Geld zu machen. Insgesamt hat es Facebook Schadensersatz in Höhe von 2,8 Millionen US-Dollar zugesprochen. Mit 1,34 Millionen den Löwenanteil davon, wurde Newgate auferlegt. das insgesamt 47 Domains registriert hatte. Michael Suggs soll weitere 705.000 US-Dollar zahlen.

Gegenüber Cnet sagte ein Vertreter von Facebook, dass man zufrieden sei mit der Entscheidung. Man werde auch weiterhin alles tun, um gegen diejenigen vorzugehen, die Facebook-Nutzer ausnutzen wollen. (mho)

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