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Facebook stutzt erneut den Preis der Oculus Rift

Erneut hat Facebook den Preis für die VR-Brille Oculus Rift gesenkt. Samt Controllern und Zubehör gibt es das Headset für begrenzte Zeit schon ab 450 Euro. Damit passt sich Facebook der Marktsituation an.

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CeBIT

Besucher schauen auf der CeBIT in Hannover mit der "Oculus Rift" ein Video.

(Bild: dpa, Ole Spata)

Facebook versucht erneut, der Oculus Rift neues Leben einzuhauchen: Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr senkt das Unternehmen den Preis der VR-Brille deutlich. In einer zeitlich begrenzten Aktion gibt es die Oculus Rift samt Zubehör und Touch-Controller seit Montag für 450 Euro zu kaufen (ab 359,95 €). An der Aktion nehmen Media Markt, Saturn, Amazon und Caseking teil. Bisher hat sich die Rift nur schleppend verkauft.

Jetzt ist die VR-Brille noch einmal rund 200 Euro günstiger als zuletzt – damit ist das Paket im Moment für die Hälfte des Startpreises im vergangenen Jahr zu haben. Im Frühjahr hatte Oculus den Preis bereits dauerhaft gesenkt. Für Verbraucher eine gute Nachricht, Oculus-Mutter Facebook dürfte sich von der Rift aber mehr erwartet haben. Sicher sinkt der Preis nicht aus Wohltätigkeit.

Facebook hat Oculus vor über drei Jahren für rund zwei Milliarden Dollar gekauft. Unter anderem aufgrund des hohen Verkaufspreises und der steilen Systemanforderungen kam die Rift bisher kaum vom Boden weg. Andere VR-Brillen schlagen sich deutlich besser: So kam Sony nach Berechnungen der Analysefirma IDC im ersten Quartal bei insgesamt knapp 2,3 Millionen weltweit verkauften VR-Brillen auf einen Marktanteil von 18,8 Prozent. HTC mit der Vive sahen die Analysten bei 8,4 Prozent, Facebooks Oculus Rift nur bei 4,4 Prozent. (mit Material der dpa) / (dahe)