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Facebook weiß nicht, welche Daten genau Cambridge Analytica hatte

Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg hat auf einer Konferenz eingeräumt, dass ihr Unternehmen immer noch nicht genau weiß, welche Informationen an Cambridge Analytica gegangen sind.

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Facebook weiß nicht, welche Daten genau Cambridge Analytica hatte

(Bild: dpa, Marcio Jose Sanchez, AP)

Facebook weiß immer noch nicht genau, welche Nutzer-Informationen im aktuellen Datenskandal an Cambridge Analytica gegangen sind. Das betonte Geschäftsführerin Sheryl Sandberg auf einer Konferenz des IT-Blogs Recode in der Nacht zum Mittwoch. Das Online-Netzwerk schätzte zuvor, dass Informationen von bis zu 87 Millionen Mitgliedern widerrechtlich an die Datenanalyse-Firma gegangen sein könnten. Zuletzt hieß es allerdings in einer überraschenden Kehrtwende, dass Nutzer in Europa möglicherweise auch gar nicht betroffen sein könnten. Klarheit soll eine Überprüfung von Cambridge Analytica liefern, die allerdings wegen Ermittlung britischer Datenschutzbehörden auf Eis liegt.

In dem aktuellen Datenskandal hatte ein Cambridge-Professor über eine Umfrage Informationen von Nutzern sowie ihren Facebook-Freunden erhalten – und sie dann an Cambridge Analytica weitergegeben. Facebook wusste seit Ende 2015 davon, gab sich jedoch mit der Zusicherung der Firma zufrieden, dass die Daten vernichtet worden seien, und informierten die betroffenen Nutzer nicht.

"Wir haben uns entschuldigt, aber darum geht es nicht – es geht darum, was wir unternehmen", sagte Sandberg. Das Online-Netzwerk hatte unter anderem den Zugriff von App-Entwicklern auf Nutzer-Daten eingeschränkt und angefangen, weitere Anwendungen zu überprüfen. Technik-Chef Mike Schroepfer sagte, Facebook durchlebe aktuell den bisher größten Wandel, weil das Online-Netzwerk von Anfang an nicht nur an die positiven Auswirkungen seiner Funktionen denken, sondern auch daran, wie diese missbraucht werden können.

(dpa) / (anw)

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