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Facebook will Privatsphäre einfach kontrollierbar machen

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Facebook will es seinen Nutzern bis Ende Jahr einfacher machen, private Inhalte zu verwalten. Das gab Facebooks Datenschutz-Chefin Erin Egan bekannt. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen unter anderem “Privacy Shortcuts“, die man über eine Toolbar aufrufen kann – es ist also nicht mehr notwendig, für die Einstellungen die aufgerufene Seite zu verlassen. Mit den drei Shortcuts soll man kontrollieren können, wer Inhalte sehen sowie Benachrichtigungen schicken darf und wie man sich vor Störern schützen kann.

Mit dem Request and Removal-Tool wird es einfacher Tags von Fotos zu entfernen.

Darüber hinaus werden Apps zukünftig separat nach dem Zugriffsrecht auf Daten wie Freundeslisten und E-Mail-Adresse und dem Recht zum Posten auf der Pinnwand von Freunden fragen. Neue Meldungen sollen Nutzer künftig warnen, dass von der eigenen Timeline entfernte Posts immer noch in Newsfeeds und an anderen Orten sichtbar sein können.

Tags von Fotos auf der eigenen Seite sollen User mit dem “Request and Removal“-Tool einfach entfernen können. Sind die Bilder auf anderen Seiten, kann man mit dem Tool dem anderen Facebook-Nutzer eine Nachricht schicken, die ihn bittet, die Bilder zu entfernen.

Facebook hatte zuletzt das Mitsprachrecht abgeschafft, mit dem User über Änderungen an den Regeln des sozialen Netzwerks abstimmen konnten. Die Quote von 30 Prozent der Facebook-User, die sich an Abstimmungen beteiligen mussten, damit das Ergebnis gültig wäre, wurde nie erreicht und oft als illusorisch kritisiert. Facebook selbst hatte erklärt, man wolle von einer "rein quantitativen" auf mehr qualitative Einflussmöglichkeiten wechseln und mehr Möglichkeiten schaffen, dass User inhaltliche Kommentare zu Regeländerungen abgeben könnten. (gil)

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