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Facebook will mehr gegen Falschmeldungen unternehmen

Mark Zuckerberg bezweifelt weiterhin, dass auf Facebook geteilte Falschmeldungen die US-Wahl beeinflusst hätten. Dennoch verspricht er Verbesserungen, um falsche News aus dem sozialen Netzwerk zu entfernen.

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Mark Zuckerberg

(Bild: dpa, Peter Dasilva)

Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich in einem Facebook-Beitrag nochmals zum Vorwurf geäußert, dass falsche News auf Facebook den Wahlausgang in den USA mitentschieden hätten. Nach seiner Ansicht seien über 99 Prozent der Facebook-Inhalte authentisch. Falsche News sowie Hoaxe würden nur einen Bruchteil ausmachen und längst nicht nur politische Themen betreffen, was eine Beeinflussung der US-Wahl seiner Meinung nach ausschließt.

Dennoch verspricht Zuckerberg in seinem Posting gegen Falschmeldungen stärker vorzugehen. So können Nutzer solche Inhalte bereits melden. Diese Funktion will Facebook weiter verbessern, gleichzeitig gibt Zuckerberg zu, dass es nicht immer einfach sei die "Wahrheit" zu erkennen. Bei manchen Beiträgen stimme die Grundaussage, aber Details seien falsch wiedergegeben oder würden ausgelassen.

Anlass für die Kritik an Facebook sind Berichte über ein Netzwerk von mehr als 100 Internetseiten, die von mazedonischen Jugendlichen betrieben werden, um mit Falschmeldungen zum US-Wahlkampf Werbeinnahmen zu generieren. Auf Facebook haben diese Seiten hunderttausende Follower. (chh)

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