Menü
E3

Fallout 76: Mehrspieler-Survival mit Online-Zwang

Fallout 76 wird kein klassisches Bethesda-Rollenspiel. Der auf der E3 gezeigte Titel hat Survival-Elemente und Online-Zwang.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 116 Beiträge
Fallout 76: Mehrspieler-Survival im atomaren West Virginia

(Bild: Bethesda)

Bethesda hat auf der E3 erste Gameplay-Ausschnitte zum neuen Fallout 76 gezeigt und das Geheimnis um die Spielmechaniken gelüftet. 76 ist kein klassisches Einzelspieler-Rollenspiel, wie man es von Bethesda und der Fallout-Reihe im Besonderen kennt. Stattdessen spielt man bei Fallout 76 in einer mit anderen Spielern geteilten Spielwelt. Obwohl man auch eigenmächtig durch die atomare Spielwelt streifen können soll, herrscht bei Fallout 76 Online-Pflicht.

(Quelle: Bethesda Softworks)

Die bisher gezeigten Szenen erinnern konzeptionell an die zahlreichen Survival-Spiele, die man auf dem PC-Markt findet. Man ballert sich gegeneinander ab oder erfüllt zusammen Aufträge. Laut Bethesda soll die Baukomponente, die man bereits aus Fallout 4 kennt, in Fallout 76 einen noch größeren Stellenwert einnehmen – auch das passt zur Ausrichtung als Survival-Spiel. Fraglich ist hingegen, ob im kommenden Fallout Rollenspielerei noch einen hohen Stellenwert haben wird. Schon bei Fallout 4 hatte Bethesda die RPG-Elemente zurückgefahren.

Ganz so drastisch wie andere Survival-Spiele wird Fallout 76, das 20 Jahre nach der Bombe im postnuklearen West Virginia spielt, aber nicht. Beim Bildschirmtod bleibt die Spielfigur erhalten, auch den Fortschritt wird man beim Ableben nicht verlieren. Es drängt sich trotzdem die Frage auf, wie bei dieser Survival-Ausrichtung samt Mehrspieler-Pflicht noch gute Geschichten erzählt werden können, die die Fallout-Reihe ja eigentlich ausmachen. Fallout 76 kommt am 14. November 2018 in den Handel. Neben Fallout 76 hat Bethesda auf der E3 ein neues Spiel namens "Starfield" und The Elder Scrolls 6 angeteasert.. (dahe)