Menü

Farbdrucker mit LED-Technik für DIN A3

vorlesen Drucken Kommentare lesen 7 Beiträge

Der japanische Druckerhersteller Oki möchte auf der CeBIT (Halle 7, Stand A36) Farbdrucker vorstellen, die mit vier LED-Zeilen Papier bis zum Format DIN-A3+ verarbeiten. Die Druckwerke sollen bis zu 21 DIN-A4-Seiten pro Minute in Farbe und bis zu 24 Seiten in der Minute in Schwarzweiß bedrucken können.

Die LED-Technik von Oki, bei der für den Farbdruck vier Druckwerke hintereinander die einzelnen Farben aufs Papier bringen, zeigten sich bei den A4-Farbseitendruckern (siehe c't 2/2001, S. 122) bei der reinen Kopiergeschwindigkeit gegenüber herkömmlichen Farblaserdruckern im Vorteil. Dieser Vorsprung relativiert sich jedoch durch die nötige Verarbeitungszeit der Daten in der Druckerelektronik etwas, wenn mehrseitige Dokumente auszugeben sind.

Es dürfte für die Entwickler kein allzu großes Problem gewesen sein, die LED-Zeile von 21 cm Breite bei A4-Druck auf gut 30 cm für das Drucken auf A3-Format zu erweitern. Oki fertigt diese Zeilen mit 600 und 1.200 LEDs pro Zoll, woraus sich eine horizontale Druckauflösung von 600 oder 1.200 dpi ergibt. Die Schrittweite und damit die vertikale Auflösung gibt Oki wie schon bei der A4-Serie C7000 auch für die neue 9000er Serie mit 1.200 dpi an.

Gleichzeitig mit Oki kündigte Xerox (Halle 7, Stand B30) einen auf der Oki-Technik basierenden Farbdrucker für das A3-Überformat an. Das Modell Phaser 2135 beruht auf den 600-dpi-Druckwerken von Oki. Xerox hatte im Herbst zeitgleich mit Okis C7000er-Serie seinen Phaser 1235 vorgestellt, der ebenfalls Oki-Druckwerke einsetzt. Die Geräte der beiden Hersteller unterscheiden sich äußerlich kaum, arbeiten jedoch jeweils mit einer eigenen Steuerelektronik und werden in unterschiedlichen Ausstattungen angeboten. Der Phaser 2135 soll in der Grundausstattung zirka 17.400 Mark kosten und im April in den Handel kommen. Oki machte zu Preisen und Verfügbarkeit noch keine Angaben. (tig)