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Fernost-Kooperation für 3G-Handys

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Die japanischen Elektronik-Konzerne Mitsubishi Electric und Toshiba sind eine Allianz eingegangen, um ab April eine gemeinsame Plattform für UMTS-Handys zu entwickeln. Zunächst waren Toshiba und der Münchener Konzern Siemens im Jahr 2000 zusammengerückt, um gemeinsam UMTS-Handys zu entwickeln. "Wegen technischer Probleme" ließ man die Kooperation seit Dezember letzten Jahres jedoch ruhen. Die beiden japanischen Firmen haben sich nun zunächst nur pro forma aneinander gebunden, ein gemeinsames Jointventure mit Kapitalbeteiligungen schließen sie jedoch nicht aus.

Im vergangenen Jahr hatten die japanischen Mitbewerber NEC und Matushita eine ähnliche Partnerschaft vereinbart. Toshiba will in Kürze schon sein erstes UMTS-Handy für den japanischen Markt fertig stellen -- im Wesentlichen für den Mobilnetzbetreiber NTT DoCoMo --, das erste Produkt der neuen Allianz soll aber erst im Jahr 2004 die Serienreife erlangen. Sony und Ericsson, die ebenfalls eine gemeinsame Handy-Entwicklung haben, wollen gegen Jahresende ein erstes UMTS-Gerät in die Läden bringen, US-Hersteller Motorola will seiner Kundschaft mit dem Mobiltelefon A820 ab Herbst die 3G-Mobilfunkwelt eröffnen. (dz)

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