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Fernsehen auf der Autobahn

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Auf der CeBIT stellt Volkswagen den Prototyp einer Transportlimousine Caravelle Business mit digitalem Fernsehempfang im Fond vor. Auf einem Display am Fahrzeughimmel sollen die Passagiere sowohl ausgewählten Fernsehprogrammen folgen können, wie auch über eine Funkmaus aus einem Online-Angebot wählen.

Für die Übermittlung der Inhalte nutzt Volkswagen DVB-T (Digital Video Broadcasting – Terrestrial), ein Übertragungsverfahren von digitalem Fernsehen in MPEG2-Qualität mittels Bodenfunkanlagen. Da die digitale Sendetechnik störungsfester als ein Analogverfahren ist, bietet sie sich für mobilen Empfang in Autos und Bahnen an. Eine kleine Stabantenne genügt dafür. DVB-T umfasst auch den Transport von Teletext und ausgewählten Internet-Seiten sowie digitalen Radioempfang. Im Rahmen eines Modellversuchs gibt es seit 1998 DVB-T-Empfang in Norddeutschland, der über Sender des NDR und der Telekom ausgestrahlt wird. Zur Auswahl stehen in Hannover immerhin ARD, ZDF, N3, RTL, SAT1 und TM3, außerdem neun Radioprogramme und der Inhalt einiger Web-Seiten. Es ist geplant, den Versuch nach fünf Jahren in den regulären Betrieb übergehen zu lassen. DVB-T Feldversuch Norddeutschland: Halle 26, E31

(Rudolf Opitz) /