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Fernsehkonsum in den USA erreicht Allzeithoch

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Der TV-Konsum in den USA ist auf ein Rekordhoch gestiegen: Im vierten Quartal 2008 schaute der durchschnittliche Amerikaner 151 Stunden Fernsehen im Monat – fünf Stunden pro Tag. Das geht aus der vierteljährlich erscheinenden TV-Studie der US-Marktforscher von Nielsen hervor. Im vierten Quartal 2007 lag der durchschnittliche TV-Konsum noch bei 146 Stunden pro Monat.

Separat weist Nielsen den Konsum sämtlicher Bewegtbilder auf anderen Bildschirmen als der Mattscheibe im Wohnzimmer aus. Die Zuschauer, die ihren Videokonsum auch im Netz decken, sahen im Schnitt weitere drei Stunden Online-Videos pro Monat – ein halbe Stunde länger als im Vorquartal. Vergleichszahlen aus den Jahr 2007 liegen für die Online-Nutzung nicht vor. Insgesamt surften die Amerikaner im Schnitt 27 Stunden im Monat im Internet, eine Stunde länger als im Vorjahr. Sämtliche Daten zur stationären TV- und Internet-Nutzung basieren auf automatischen Messungen in Nielsens Panel-Haushalten.

Die TV-Nutzung per Handy erhob Nielsen durch eine Umfrage, bei der elf Millionen Amerikaner angaben, unterwegs Videos zu sehen. Die Nutzerzahl stieg damit um neun Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2008, die durchschnittliche Sehdauer stieg trotzdem nur um zwei Prozent auf gut 3,5 Stunden.

Während 7 der 151 Stunden ließen sich die Zuschauer nicht live, sondern mit Hilfe eines digitalen Videorecorders (DVR) zeitversetzt berieseln. Die DVR-Nutzung stieg damit um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, 29 Prozent der US-Haushalte haben mittlerweile ein solches Gerät.

In Deutschland untersucht die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Senderverbands AGF die TV-Nutzung. Die durchschnittliche Sehdauer sank in den vergangenen Jahren leicht und lag 2008 bei 3,5 Stunden pro Tag. (cwo)