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Fidor-Bank mit APIs für externe Anbieter

Die Münchener Fidor Bank hat ein eigenes Betriebssystem entwickelt. Im Interview mit Technology Review erklärt Matthias Kröner, wie das Unternehmen zur führenden Plattform für digitale Finanzdienstleistungen werden will.

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Matthias Kröner ist Gründer und Vorstandssprecher der Fidor Bank AG. Davor war er neun Jahre lang Chef der DAB Bank.

(Bild: B. Wackerbauer / Fidor Bank)

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Das "Fidor Operating System" bietet die Infrastruktur für digitales Banking. Hauptbestandteil sind die APIs, die es externen Anbietern ermöglichen ihre Angebote in das Fidor-Smart-Girokonto zu integrieren. "Dadurch wird das Konto zu einer Art Marktplatz", sagt Matthias Kröner, Gründer und Vorstandssprecher der Fidor Bank, in der neuen Ausgabe von Technology Review. "Wir haben 20 bis 25 Angebote in das Konto integriert, etwa Fremdwährungen, Edelmetallerwerb oder Sparanlagen bis hin zu Crowd Finance und Peer-to-Peer-Lending."

Auch Entscheidungen werden bei der Fidor-Bank manchmal auf eher unkonventionelle Weise getroffen. Über Zinssätze oder neue Produkte diskutieren die Banker schon mal mit ihrer Kunden-Community. Dabei würden die Kunden durchaus verstehen, dass eine Bank auch Umsatz machen müsse, um ein nachhaltiges Unternehmen sein zu können, sagt Kröner.

An den traditionellen Banken kritisiert Kröner, dass sie Technik nur als Werkzeug zur Rationalisierung verstehen würden, anstatt damit neue Kundenerlebnisse und Alleinstellungsmerkmale zu schaffen.

Das vollständige Interview mit Matthias Kröner lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Technology Review (ab sofort im Handel und heise shop erhältlich) und auf der TR-Website:

(jle)