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Fiorina sieht kein Chaos bei Fusion von HP und Compaq

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Carly Fiorina, Vorstandsvorsitzende von Hewlett-Packard, erwartet keine Probleme bei der Fusion ihres Unternehmens mit Compaq. Auf einer Tagung von HP-Kunden und IT-Spezialisten wies sie alle Gerüchte zurück, der Zusammenschluss werde chaotisch verlaufen. Viele wichtige Entscheidungen seien bereits vor der Bekanntgabe der Fusion am 3. September getroffen worden. Allerdings hätten diese bis dahin noch nicht zwischen den beiden Unternehmen koordiniert werden können, da sie wettbewerbsrechtlich noch als Konkurrenten galten. Die HP-Chefin reagierte damit auf Kommentare der Konkurrenz, die wie zum Beispiel Dell offen damit spekulierten, von der Fusion zu profitieren.

Hewlett-Packard hat weltweit auf dem Druckermarkt einen Anteil von 50 Prozent, Compaq ist der zweitgrößte Computerhersteller. Fiorina will den neuen Riesenkonzern auf eine ausgewogenere Basis stellen, um nicht zu sehr von einem Produktzweig abhängig zu sein. Bisher hat das Druckergeschäft einen Anteil von 40 Prozent am Gesamtumsatz von HP. Nach der Fusion werden es noch 22 Prozent sein. Analysten befürchten unter anderem, der Anteil sei zu gering, um die derzeit geringe Nachfrage nach Computern auszugleichen. (anw)