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FirePro S9050 und S9150: Bärenstarke Server-Rechenkarten von AMD

Bis zu 16 GByte Speicher und 5 TFlops Rechenleistung: Die FirePro S9050 und S9150 sind auf anspruchsvolle Matrix-Multiplikationen abgerichtet.

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AMD FirePro S9150, 16GB GDDR5
AMD FirePro S9150, 16GB GDDR5 ab € 3564,75

2816 Kerne, 16 GByte Speicher und mehr als 5 Billionen Berechnungen pro Sekunde: die FirePro S9150.

(Bild: AMD)

AMD hat zwei neue Server-Rechenkarten enthüllt, die für aufwendige Compute-Anwendungen gedacht sind: die FirePro S9050 und S9150. Letztere besticht durch ihre hohe Rechenleistung (5,07 TFlops) und soll mit Nvidia Rechenkarten-Flaggschiff Tesla K40 (4,29 TFlops) konkurrieren. Flinker ist nur die bereits 2012 vorgestellte FirePro S10000, die allerdings zwei GPUs auf einer Platine birgt. Bei Berechnungen mit doppelter Genauigkeit ist die FirePro S9150 theoretisch sogar um 77 Prozent schneller als eine Nvidias Tesla K40 (2,53 vs. 1,43 TFlops).

AMD setzt auf der FirePro S9150 einen Hawaii-Grafikchip mit 2816 Shader-Rechenkernen ein, der über 512 Datenleitungen mit dem ECC-geschützten Speicher verbunden ist (320 GByte/s). Selbst das Multiplizieren riesiger Matrizen dürfte dank des 16 GByte fassenden Speichers gut klappen. Die FirePro S9150 soll – wie die Tesla K40 – maximal 235 Watt schlucken und hat als reine Rechenkarte auch keinerlei Display-Ausgänge. Sie unterstützt OpenCL 1.2 und soll im Laufe des Jahres auch kompatibel zu OpenCL 2.0 werden.

Minimal sparsamer (225 Watt) ist die FirePro S9050, die auf einen Tahiti-Chip mit 1792 Rechenkernen setzt. Der erreicht allerdings nur 3,23 TFlops (Single Precision) beziehungsweise 0,806 TFlops (Double Precision). Auch beim Speicher (12 GByte) und dessen Anbindung (384 Bit) steht sie klar hinter der S9150.

Beide Karten verfügen über passive Kühlsysteme und setzen auf den Luftzug in klimatisierten Server-Umgebungen. Wieviel die FirePro S9050 und S9150 kosten sollen, hat AMD nicht bekannt gegeben. (mfi)

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